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Indien 8

Wir sind in Mysore,  einer ehemalige Fürstenstadt mit 900.000 Einwohnern.

Unser erstes Hotel war mitten im lauten Marktviertel. Aber das war im Vergleich zur Lautstärke im Hotel während der Nacht richtig ruhig.  Tomi: ich werde nachts aus den Tiefschlaf gerissen, lautes Geklopfe, Angst, Panik !  Ach du Sch….. jetzt randaliert da noch einer ! Ja, meine Frau ! Daggi: In den Nachbarzimmern zog eine indische Familie ein,  und das war ein hin und her, ein Geschrei und Getrampel. Aber das Schlimmere war der Fernseher, der bis in der Früh um 2Uhr in voller Lautstärke lief. Dann wurde es mir zuviel und ich klopfte an die Tür. Aber der Fernseher war so laut, dass ich nicht gehört wurde. Also musste der Nachtportier herhalten und schaffte es tatsächlich, dass Ruhe einkehrte.

Sonntag, 07.02.2016

Erst mal Umzug in ein kleines Hotel mit vielen jungen Leuten  in einem ruhigeren Viertel. Anschließend eine Stadtrunde zu Fuß. Kathedrale, Moschee und Markt.

Sonntagabend findet ein besonderes Highlight statt: Am beleuchteten Palast und allen Nebengebäuden werden Punkt 19:00Uhr zusätzlich Glühbirnen eingeschaltet.  97.000 Stück !!!

Montag, 08.02.2016

der Stadtpalast Amba Vilas:

1912 an der Stelle des 1897 abgebrannten Holzpalastes errichtet. Die Kosten betrugen damals 5,7Mio €! Ein riesiges Gebäude mit enorm großen Hallen, die für Hochzeiten und Empfänge genutzt wurden. Man kommt sich vor wie im Märchen von Tausend und einer Nacht!

Leider war im Inneren fotografieren verboten, aber Tomi machte heimlich mit dem Handy diese schönen Fotos!

Nachmittags ging’s mit dem Tuktuk den Chamundi-Hill hinauf zum Sri-Chamundeshvari-Tempel und dann zu Fuß 300 Stufen zum Nandi-Bullen, 5m hoch und aus einem Granitblock gearbeitet.

natürlich gab‘ wieder ein paar nette Fotos ohne uns, mit uns und von uns.

Mittwoch, 10.02.2016

von Hassan aus einen Tagesausflug nach Sravanabelgola, die 620 Stufen hinauf zur Statue des Gomateshvara. Die 17,5m hohe Statue war ursprünglich freistehend, aber seit dem 12.Jahrhundert mit einer Tempelanlage umbaut. Man hat von hier in 143m Höhe einen wunderbaren Blick auf den Ort, die umliegende Landschaft und den gegenüberliegenden Chandragiri-Hügel, auf dem sich eine Tempelanlage befindet. Die Tempel darf man nur barfuß betreten und wir mussten ohne Schuhe die Stufen hinauf, die in den Granit gehauen wurden. Und nachdem ja den ganzen Tag die Sonne drauf scheint, brennen die Fußsohlen!

Donnerstag 11.02.2016

Wir fahren nach Halebid, ca. 32km nordwestlich von Hassan. Ein herrlicher Tempel mit wunderbaren Reliefbändern und Figurensschmuck an den 8m hohen Außenwänden.

Danach ging’s weiter nach Belur. Dort steht ein ähnlicher Tempel, auch außen reich verziert. Aber viel interessanter waren die Filmaufnahmen für eine Serie im indischen Fernsehen mit Tänzerinnen und einer Hauptdarstellerin.

Published inIndien

4 Comments

  1. Hanna Hanna

    Ein herzliches Hallo nach Indien,
    ich bin ja total begeistert. Was für schöne Sehenswürdigkeiten und super Bilder. Ich würde ja am liebsten das mal mit eigenen Augen sehen.
    Diese wunderschönen Farben. Hier ist es halt immer noch etwas grau. Habt eine wunderschöne Zeit. Ich warte schon auf den nächsten Bericht.
    Das mit der Hotelruhe ist im Ausland oft nicht so eng zu sehen. Eure neue Unterkunft ist dann zum Erholen.
    Liebe Grüße
    Hanna

  2. Fatima Fatima

    Hallo Weltreisende, wie in den, von mir sehr geliebten, Büchern von Ruth Prawer Jabhvala!
    Tolle Bilder und Texte. Fatima

  3. Diane Diane

    Hi, Ihr Lieben,

    immer wieder totaaaaal faszinierend! Die Fotos mit den Ruinen und davor die Frauen mit den herrlichen Gewändern: Wow! Auch die illegalen Fotos vom Tempel innen drin: Sagenhaft! Und überhaupt, die Landschaften mit den Felsformationen, toll.

    Freue mich schon auf April. Das wird für Euch total komisch sein, wieder in dem hochdurchorganisierten, zivilisierten und geradezu menschenleerem München zu sein (wenn auch nur vorrübergehend).

    Bleibt gesund und weiterhin Vergnügen pur!

    Diane

  4. Christian Christian

    Hi,
    Tomi hat sich farblich den Indern schon sehr angenähert. Bald geht er als Einheimischer durch! 🙂
    LG
    Christian

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