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Laos 2

Freitag, 13.01.2017

3 Stunden Busfahrt nach Vang Vieng

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Sonnenaufgang in Vang Vieng

Vang Vieng: eine Kleinstadt , die umgeben ist von Karst-Formation und Regenwald. Die Stadt liegt am Fluss Nam Xong. Ungefähr 25.000 Einwohner. Hierher kommen viele jugendliche Traveller, man kann Kanu fahren, sich mit alten Autoschläuchen auf dem Fluss treiben lassen, klettern und vieles mehr. In den Restaurants läuft den ganzen Tag Musik, abends ist Party angesagt. Ist für uns ältere Traveller manchmal ganz schön nervig. Trotzdem gefällt es uns hier sehr gut, die Lage und damit der Ausblick, machen vieles wieder wett.

Sonntag, 15.01.2017

Auf der Straße vor unserem Hotel verkaufen morgens die Frauen aus den Dörfern ihr Gemüse und vieles mehr, z.B. Ratten, lebendige Minifröschlein, Käfer und Heuschrecken.

Gegen sieben Uhr kommen die Mönche und sammeln das Essen für den Tag.

Spaziergang zum Aussichtshügel. Hinauf ging’s anfangs über Leitern und Felsbrocken. Dann konnte ich nicht mehr weiter, die Leitern waren mir zu steil. Tomi ist allein bis ganz rauf. Ein schöner Ausblick, den ich nur auf den Fotos bewundern konnte.

Montag, 16.01.2017

Bei schönem Wetter fahren wir heute mit dem Roller durch’s Gebirge. Es gibt hier in der Umgebung von Vang Vieng jede Menge Höhlen und „Lagunen“ zum Baden. Es ist eine sehr schöne Gegend, die Berge und kleinen Dörfer, wir kommen immer wieder über Holzbrücken, die Straßen sind fürchterlich, ein Schlagloch nach dem anderen. Wir werden ordentlich durchgeschüttelt.

 

Auch durch die Brille wird die Straße nicht besser! Und auf dem Weg zu einer Höhle musste ich über so eine Bambusbrücke!

Mittwoch, 18.01.2017

Mit einem Minibus nach Phonsavan. Wir fahren durch ein breites Tal, rundum die wunderschönen Berge. Es geht zwischen Gemüsefeldern, abgeernteten Reis- und Getreidefeldern und Obstplantagen hindurch. Die Sonne scheint und wir haben sehr schöne Ausblicke. Leider bleibt der Bus nirgends stehen, wir können diese schöne Landschaft nicht fotografieren.

Dann geht es in die Berge. Eine Serpentine nach der anderen. Für jeden Motorradfahrer ein Traum, für einige Mitreisende leider ein Alptraum. Die Tüten werden fleißig benutzt! Es geht so hoch hinauf, dass wir zeitweise über den Wolken waren. Nach vier Stunden gibt es eine Pause, nach sechs Stunden kommen wir in Phonsavan an. Der Ort macht erst mal keinen so einladenden Eindruck, aber mal schauen, wie es uns die nächsten Tage gefällt. Es gibt einige Guesthäuser, wir bleiben in einem, bei dem man schön draußen sitzen kann. Es ist sehr einfach, wir haben ein nicht sehr breites Bett und kostet 9€. Ohne Frühstück.

 

 

Published inLaos

4 Comments

  1. Hanna Hanna

    Hallo nach Laos,
    die armen Mönche hoffentlich bekommen sie etwas anderes als diese furchtbaren Ratten und sonstiges Getier zum Essen. Ein gutes hat dies allerdings. Ihr werdet sicherlich nicht so sehr viel Ratten sehen.
    Für unsere Verhältnisse recht eklig.
    Die Landschaft ist ja wunderbar. Auch mit dem Wetter habt ihr offensichtlich Glück. Super!!!
    Hier sind es nachts ca. -15 Grad und tagsüber ca. -8 und viel Schnee.
    Liebe Grüße aus München
    Eure Hanne

  2. Fatima Fatima

    Wie schmeckt denn Ratte so? Könnte Tomi dies nicht mal testen?
    Warte auf den ausführlichen Bericht 🙂

    Hier in Düsseldorf gibt es auch sehr viele Ratten, besonders am Rhein, und auch ein laotisches Restaurant das Luang Prabang.
    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt :-).
    Liebe Grüße, Fatima

  3. Brigitte Brigitte

    Wow, diese Bergwelt ist beeindruckend schön!!!
    Nun ja, das Angebot auf dem Markt ist schon recht exotisch.
    Wir vermuten, dass sich eure Neugier auf eine Geschmacksprobe in Grenzen hält.

    Herzliche Grüße nach Laos
    L u B

  4. Michi Michi

    Hallo Ihr Bambusbrückenakrobaten,
    vielen Dank für den anschaulichen Bericht. Das ist der Beweis für Schwindelfreiheit, wirklich beeindruckend. Der Gesang der Mönche ist dem monotonen Singsang einer anständigen Karfreitagslithurgie nicht unähnlich ?
    Das Essen möchte ich lieber nicht!
    Ich wünsche Euch weiterhin eine gute Reise bei bester Gesundheit.
    Alles Liebe,
    Michi

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