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Australien 38 – Exmouth, Kennedy Range NP

Mittwoch, 20.09.2017 – Freitag, 22.09.2017

Eigentlich wollten wir nur zwei Tage Station in Exmouth machen. Einkaufen, waschen, Wasser auffüllen, das Auto vom Salz befreien. Aber es kommt mal wieder anders als gedacht. Donnerstagmorgen erklärt Tomi, er hatte die ganze Nacht Magen-Darm Probleme. Aber das reicht ihm noch nicht, er bekommt auch noch Zahnschmerzen. Bei einer Krone ist ein Stück rausgebrochen. Wir können nicht weiterfahren. Also verlängere ich unseren Aufenthalt auf dem Campingplatz um zwei Nächte. Ich gehe am Donnerstagvormittag ins Hospital, dort gibt es einen Zahnarzt. Der gibt mir für Freitag einen Termin. Nachdem es ihm wieder etwas besser geht, er konnte Nudeln essen, gehen wir am Freitag zu Fuß in den Ort und beim Zahnarzt wird das Loch geflickt. Abends gibt’s noch Schonkost, hoffentlich ist er morgen wieder fit.

Samstag, 23.09.2017 – Sonntag, 24.09.2017

50 Jahre Exmouth. Abends wird anscheinend im Ort gefeiert, aber wir schauen uns nur im neuen Gemeindezentrum die Ausstellung an und kaufen dann im IGA noch ein paar Lebensmittel. Natürlich für mich nochmal ein … Apple-turn-over! Und eine Flasche Wein. Wer weiß, wann wir das nächste Mal einkaufen können. Am frühen Nachmittag sind wir bei der Abzweigung wo es zum Kennedy Range NP geht. Da ist ein schöner, großer Parkplatz auf dem man 24 Stunden bleiben kann. Dort stehen die ganzen Wohnwagengespanne, aber ein Stück weiter zum Fluss hin gibt es viele, schattige, Plätze. Und mit unserem Allrad durch den Sand ist ja kein Problem. Wir bleiben hier zum Übernachten, abends wird es schnell ziemlich kühl.

Es ist zieht immer so rum, zeitweise ist es sonnig, da flüchten wir in den Schatten, zeitweise bewölkt und windig. Und dann fängt es doch tatsächlich an zu regnen. Aber bis wir die Stühle und das Sonnenpaneel eingeräumt haben, hört es schon wieder auf.

Montag, 25.09.2017

Wir wollen den kurzen Weg zum Kennedy Range NP fahren und erwarten eine schmale, schlechte Piste. Aber wir werden überrascht, die unbefestigte Straße ist breit und die Fahrspur die meiste Zeit zwar sandig, aber ohne Wellblech. 250km und wir treffen vier Autos, 3 Emus, sowie ein paar Rinder. Die Landschaft ist abwechslungsreich, erst eine ebene Graswüste, dann etwas hügelig, streckenweise übersät mit weißen, kristallenen Steinen. Der Himmel ist mit dunklen Wolken verhangen, es ist sehr windig und ohne Jacke kann man nicht aus dem Auto.

Flip-Flop-Story der Reise: Tomi kauft sich im November 2015 in Sri Lanka das erste Paar Flip-Flops. Die begleiten ihn durch Sri Lanka, Indien, die 5 Monate in München und durch ganz Asien. In Australien nach 4 Wochen lässt er sie hinter dem Auto stehen und wir fahren ohne sie ab. Es wird ein neues Paar gekauft, billig, die sind bald durchgelascht. Ein weiteres Paar wird angeschafft, die halten etwas länger. In Exmouth reißt ein Riemen aus der Sohle. Im Shop kaufen wir neue, 10€! Die liegen während der Fahrt auf der Fahrerseite im Fußraum. Und beim Einsteigen und Türe schließen fällt anscheinend der Linke unbemerkt aus dem Auto. Und jetzt liegt er irgendwo einsam auf der Straße und Tomi muss mit einem Schlappen auskommen! Im nächsten Ort müssen wir jedenfalls das fünfte Paar kaufen.

Wir übernachten in der Nähe des Nationalparks in einem ausgetrocknetem Flussbett. Und es regnet auch hier, aber so stark, dass wir uns sogar ins Auto setzen müssen.

Dienstag, 26.09.2017

Die Nacht war sehr kalt. Und auch am Morgen zum Frühstück brauchen wir die Jacken. Nicht weit vom Übernachtungsplatz geht es in den Kennedy Range NP. Dort schauen wir uns das Bushcamp an. Und es liegt wunderschön mitten in den Felsen. Wir suchen einen schattigen Platz und machen dann gleich eine Wanderung in die Drapers Gorge.

Durch ein Bachbett, völlig ausgetrocknet, geht der Weg über Steine und Felsen. Die Farben des Gesteins gehen von ocker über rot zu lila und blau. Sehr schön. Und dann diese Formen. Der Weg endet bei einem Pool, es ist noch ein bisschen Wasser drin, aber nichts zum Baden.

Abends gibt es am Platz ein Feuer, alle Campinggäste setzen sich dazu. Da lernen wir Moni und Roger aus der Schweiz kennen. Auch sie sind mit einem Troopy unterwegs. Das sind die neunten Schweizer um die 40, die wir getroffen haben, die ein Jahr oder länger auf Reisen sind.

Mittwoch, 27.09.2017

Mit Moni und Roger machen wir nach dem Frühstück die Wanderung in die Temple Gorge, ähnlich wie die gestrige, durch ein Bachbett zwischen farbigen, ausgewaschenen Felsen. Heute ist es wieder sehr wechselhaft, Sonne, Wolken und Wind.

Donnerstag, 28.09.2017

Zu viert Wanderung in die Honeycomb Gorge.

Freitag, 29.09.2017

Heute gehen wir nur zu zweit, die Wanderung führt uns auf den Berg mit einem tollen Ausblick auf den Campground und die Ebene.

Samstag, 30.09.2017

233km sind es nach Carnarvon. Dort gehen wir auf den Campingplatz im Ort.

 

 

Published inAustralien

2 Comments

  1. isabella isabella

    hallo ihr beiden…..unglaubliche bilder und berichte. wie man sieht, scheint es euch nach wie vor gut zu gehen. geht wohl alles nach den wünschen und plänen oder gibt’s doch ab und an Abweichungen? mittlerweile habt ihr ja schon sehr viel von der welt gesehen. wo hat es euch bisher am besten gefallen, das würde mich sehr interessieren.
    weiterhin tolle eindrücke und viel Freude und das alles glatt verläuft.
    lg aus kärnten…..isabella
    PS: am 26.1.2018 geht’s wieder 4 Wochen nach Indien (1 Woche Rundreise, und 3 Wochen Ayurveda bei dr. kiran). sehne mich bereits nach der wärme und dem land und und und und….

  2. Hanna Hanna

    Hallo ihr Beiden.
    Na hoffentlich ist Tomi mittlerweile wieder gesund und ihr konntet weiter fahren.
    Wie viele Kilometer wollt ihr noch fahren? So schöne Bilder wieder und viel Sonne und schönes Wetter. Zum Glück ist es hier auch besser und heller.
    Noch gute Besserung und liebe Grüße aus München
    Eure Hanne

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