Samstag, 09.01.2016
Wir verließen unsere schöne Unterkunft und fuhren mit dem Express-Bus nach Pondicherry. Und wir hatten den Platz mit der besten Aussicht, vorne beim Fahrer. Leider ein Stehplatz, und das für 2 Stunden. Landschaftlich sehr schön, grün, viele Palmen, Reisfelder, Gemüse und immer wieder kleinere und größere Seen.
Pondicherry hat uns seinen Reiz nicht erschlossen, das französische Viertel mit den großen, leerstehenden, heruntergekommenen Häusern, der stinkende Kanal und die Uferpromenade haben uns nicht überzeugt. Abends sind wir noch in den indischen Teil der Altstadt und da war richtig was los.
Sonntag, 10.01.2016
Heute ging’s schon weiter nach Tiruvannamalai. 3 Stunden mit dem Bus, heute mit Sitzplatz und die gleiche, wunderschöne Landschaft rechts und links. Die Dörfer an der Straße sind teilweise schon sehr ärmlich, große Wasserflächen sind von den starken Regenfällen im Dezember noch vorhanden. Zeitweise führte die Fahrt durch Berge, die wie aufgeschichtete Steinhaufen aussahen.
Tiruvannamalai liegt am Fuß eines erloschenen Vulkans. Es ist ein heiliger Berg. Der Ort ist geprägt von 2 großen Ashrams – das sind klosterähnliche Meditationszentren – und vielen weißgekleideten, leicht entrückten ausländischen Besuchern. Das ist nicht unbedingt unsere Welt. Dafür gab’s beim deutschen Bäcker Kaffee und Schoko-Croissant. Die Zimmersuche war wieder anstrengend, nach 2 Stunden und einigen interessanten Räumen – Matratze am Boden, Zimmer in einem Internetraum – hatten wir ein annehmbares Zimmer leider nur für eine Nacht.
Montag, 11.01.2016
Wir sind umgezogen, weg von Gurus und german bakery mitten in die Stadt zum Arunchaleshvara-Tempel. Leider ist alles eingerüstet, wie jeder Tempel, den wir besichtigen wollten.
Die Nacht war fürchterlich, Der Straßenlärm ließ überhaupt nicht nach, das Zimmertelefon klingelte mitten in der Nacht, die Mücken zerbissen uns, um 6 Uhr morgens kam aus den Tempellautsprechern sehr laute Musik und wir waren in der Früh wie gerädert.
Dienstag, 12.01.2016
Durch kleine Gassen gingen wir den Berg hinauf zur Virupaksha-Höhle. Dort hat der Heilige Sri Ramana Ashramann 20 Jahre meditierend verbracht. Wir kamen an einem kleinen Tempel vorbei und dort saß in einer kleinen Höhle ein kleiner, dicker Mönch. Er führte eine Zeremonie durch, bei der er uns auf die Stirn mit Farbe Zeichen malte und ums Handgelenk eine gelbe Schnur band. Plötzlich erklangen himmlische Töne. Jetzt musste es schnell gehen, eine „freiwillige“ Spende und dann raus, damit der Mönch an’s Handy gehen konnte!
Weiter ging’s nach Viluppuram. Nur eine Zwischenstation. Die Nacht war sehr ruhig, dafür war die Matratze so hart, dass uns jeder Knochen weh tat. Und es gab nur eine einzige Mücke!
Ein paar Eindrücke während der Busfahrt.




















Hallo liebe Feunde!
Euch in Mamallapuram unter der Laube beim Fruestueck begegnet zu sein war nach einem Monat Indien mit Rucksack on-the-road,wie neu Auftanken, wie wieder Zuhause sein: ueber alles gemeinsam lachen zu koennen, vor allem ueber die Unannehmlichkeiten, kleine Tips&Tricks auszutauschen, und jeder von uns seine eigene Geschichte mit dem Anderen teilen zu koennen….es war schoen! Ihr seid einfach toll! und ein mutiges Paar! Ich bin ein fan von euch…hihi!
Wuensche euch viele schoene Ueberraschungen on-the-road, viel Staunen.
Ich habe schon heimweh nach Indien, ein Ort wo die Zeit still stehen kann und man auch gar nichts tun oder denken muss, denn alles ist einfach so wie es ist.
Namaskara!
Stella
Hallo Weltreisende,
ein weiteres spannendes Kapitel von eurem Weg um die Welt. Bitte mehr davon!!! Mittlerweile ist es hier doch Winter geworden, auch am Rhein. Allerdings ein Winter von der schönsten Seite, mit strahlend klaren Tagen.
Passt auf euch auf und bis demnächst, Fatima
Hallo Ihr Weltreisenden,
schade, schade, dass die Tempel alle eingerüstet sind. Ich entnehme den Berichten und den Bildern aber, dass ihr sicherlich totzdem viel Interessantes erlebt. Toll.
Hier gibt es natürlich keine Mücken, da der Winter nun doch auch gekommen ist. Minusgrade und meist klares schönes Wetter. – Trotzdem wäre ich lieber auch in wärmeren Gegenden.
Also vielen Dank für die Berichte.
Einen Gruß aus München
Hanne
hallo Dagmar und Tom,
jetzt bin ich zum ersten mal in eurem Reisebericht ertrunken. Wunderbar, dass ihr uns an eurem Abenteuer teilhaben lasst. habe alles mit Spannung gelesen. Es sind mir ja vertraute Pfade, die ihr da geht. Trio ist ja mittlerweile das große Zentrum für alle Gurus geworden, die viel oder wenig zu sagen haben und ganz wichtig sind für die Erleuchtung (wo wir eh schon alle sind).
und eure Reise durch Sri Lanka, super!!! und überhaupt, wie ihr das so macht.
In Asien ist alles ein Abenteuer, selbst wenn man im Café sitzt und nur schaut. Ganz verstehen wird man diese Kultur als Europäer wohl nie. ist auch gut so, oder? Das immer noch der Beweis, dass es auch anders funktioniert, eben nur anders.
Mittlerweile bin ich gut nach San Francisco „heimgekommen“ . Benjamin ist pünktlich krank geworden und so bin ich voll im Einsatz. Ich genieße es ein paar Monate hier zu leben und auch dann wieder nach München zurückzugehen, halbe halbe.
freu mich ganz doll auf euren nachten Blog.
sonnige kalifornische Grüße
Gisela
Wow, was für ein prächtiger Tempel. Ihr macht uns richtig Lust wieder nach Indien zu reisen. Vor allem die tollen Restaurants, siehe euer Bild, vermissen wir sehr.
Zudem ist es hier ungemütlich kalt und wir hätten nichts gegen einen Ratsch auf einer indischen Dachterrasse. Selbstverständlich mit einem obligatorischen Kingfisher.
Machts gut und herzliche Grüße
L u B