Samstag, 19.11.2016

Fumi, unsere Hotelbesitzerin, kommt mit vollen Einkaufstaschen und sagt uns, dass sie heute Abend für uns kocht. Da sind wir mal gespannt. Wir besorgen Wein und Weißbier und freuen uns auf das Essen. Und was hat sie gekocht? Paniertes Schnitzel, Knödel und Salat! Wir sprachen vor ein paar Tagen über’s Essen und wir erzählten von Schweinebraten und Knödel. Die Knödel sind zwar Knöderl und mit Champignon gefüllt, aber schmecken super. Auch das Schnitzel ist lecker, wir haben geschlemmt. Danach bleiben wir noch beisammen sitzen, es kommt ein Pärchen aus London dazu und es ist eine nette Runde. Für uns ist es zwar anstrengend, über Stunden Englisch zu reden, manches verstehen wir auch nicht, aber man kommt schon zusammen.
Sonntag, 20.11.2016
Wir verlassen schweren Herzens Siem Reap. Es hat uns sehr gut gefallen, drum blieben wir auch 8 Nächte. Der Ort ist nett, viele Restaurants, Kneipen und Geschäfte. Unser Hotel ist in einer ruhigen Straße, trotzdem ist man zu Fuß in 6 Minuten mitten im Geschehen. Das Zimmer wunderbar, groß, hell, sauber. Am kleinen Pool stehen Liegen und eine bequeme Ledercouch, auf der man wunderbar abflacken, am Computer arbeiten oder in der Runde zamsitzen kann. Und die Besitzerin Fumi und ihr „Geschäftsführer“ (Liebhaber?) Dylan sind sehr nett, eine familiäre Atmosphäre. Am Frühstück und beim Morgenservice muss sie noch arbeiten. Wir haben uns sehr wohlgefühlt.


Wieder einmal fahren wir mit dem Bus weiter. Diesmal muss nicht getankt oder eingekauft werden, der Fahrer hält nicht an, weil er pinkeln muss. Aber wir müssen nach einer halben Stunde Fahrt in einen anderen Bus umsteigen. Und es wird öfters angehalten, damit weitere Fahrgäste zusteigen könne. Der Bus ist voll, aber kein Problem, in den Mittelgang werden einfach ein paar Plastikstühle gestellt und schon geht’s weiter. Die Krönung ist jedoch, wir halten an, um einen Roller in den Gepäckraum einzuladen! Aber niemand beschwert sich, jeder ist mit seinem Platz zufrieden.
Wir kommen nach Kompong Thom, eine Kleinstadt am Stoeng Sen Fluss. Die meisten Touristen fahren hier nach Phnom Penh nur durch, kaum einer bleibt über Nacht. Wir schon, da uns 3 Stunden mit dem Bus von Siem Reap reichen. Unser Hotel liegt an der Hauptstraße, das Zimmer geht, das Bad ist sauber, die Terrasse gemütlich mit einem super Ausblick. Die Mädls an der Rezeption sind sehr nett und lustig und wenn wir was brauchen, wird sofort drauf reagiert. Mit dem kostenlosen Radl sind wir in 5 Minuten am Markt, dort gibt es was zum Essen. Leider keinen Supermarkt, wir hätten gerne Butter und Marmelade. Es gibt nämlich im Hotel kein Frühstück, aber nebenan ist eine Bäckerei mit frischem Baguette. Und so gibt es diesmal für uns nur Kaffee und Baguette auf der Terrasse.
Dienstag, 22.11.2016
Mit einem netten Tuktuk-Fahrer, der ganz passabel englisch spricht, fahren wir 35km nördlich von Kampong Thom zur Tempelstätte Sambor Prei Kuk.
Die alte Frau schneidet von den Schilfblättern die stacheligen Ränder ab. Daraus werden dann Schlafmatten geflochten.
Die Tempel von Sambor Prei Kuk wurden so um 620 n.Chr. gebaut und liegen mitten in einem Waldgebiet. Es ist total ruhig hier, die Bäume sind teilweise riesig und die Tempeltürme mit Pflanzen überwachsen.
Die Türme bestehen aus aufeinandergeschlichteten Ziegelsteinen
Das Tollste aber sind wieder die umschlungenen und überwachsenen Mauern und Türme.
Für zwei Nächte fahren wir nach Phnom Penh und von dort aus nach Saigon. In 6 Stunden sollen wir dort sein, wie lang die Grenzformalitäten dauern, weiß man nie im Voraus. Aber das Visum ist ja bereits im Pass, das wird schon. Und dann sind wir in Vietnam.
Good bye Cambodia!
























Hallo Dagmar, leider einen Tag zu spät Alles Gute zum Geburtstag !!!
Es ist schon eine Ewigkeit her, als wir mal im Malkurs waren und deinen Geburtstag
bei Edith zu Hause gefeiert haben . In großer Runde alle Malmädels bei dir in der alten und dann nochmals in eurer neuen Wohnung mit sooo vielen tollen Kuchen von dir selbst gebacken serviert bekamen. Erinnerungen….
sind eine feine Sache um Menschen die weit weg sind nahe zu haben. Die Moosacher denken
an dich und wünschen euch weiterhin soviel Glück und Vergnügen .Wir freuen uns mit euch und genießen die Reiseberichte.
Bleibt heile, auf ein fröhliches Wiedersehen, bis denne…….
Moosach lässt Grüßen
Adi ist gerade bei mir und ist von eurem Reisebericht und Bildern begeistert.
Wann kommt ihr wieder nach München?
Weiterhin alles Gute wünscht Adi und Herbert