Samstag, 21.01.2017
Die Fahrt von Phonsavan nach Luang Prabang war in Ordnung, der Fahrer fuhr die Serpentinen nicht chaotisch, er überholte nicht gefährlich und für die einzige Mitfahrerin, die spucken musste, hielt er rechtzeitig an. Auch für Tomi, und der musste nur bieseln. Es war wieder eine wundervolle Aussicht, die Berge und die kleinen Dörfer.
Nach 7 Stunden kommen wir in Luang Prabang an. Zu Fuß machen wir uns auf die Suche nach einem Zimmer, viele Guesthäuser sind belegt oder zu teuer. Oder die Matratze war zu hart. Aber wir finden ein ganz ordentliches, kostet 23€. Und die Matratze ist weich!
Luang Prabang: Bis zur Abschaffung der Monarchie in Laos 1975 war es die Königsstadt und der letzte laotische König Sisavang Vatthana und seine Familie lebten hier. Die Stadt liegt am Zusammenfluss von Mekong und Nam Khan. 1995 wurde Luang Prabang zum UNESCO- Kulturerbe erklärt.
Hier gibt es jede Menge tolle, schön ausgestattete Restaurants und Cafes, mit einer riesigen Kuchenauswahl. Und viele schön renovierte Häuser. Aber auch die Preise sind ganz ordentlich. Im Ort sind sehr viele Touristen, und viele Unterkünfte sind voll. Es ist eine total entspannte Atmosphäre, es gibt gutes Essen und das alles in einer schönen Landschaft.
Sonntag, 22.01.2017
Wir finden ein Cafe, in dem es dunkle Semmeln zum Frühstück gibt. Frisch gebacken und nur mit Butter! Ein Genuß! Und abends essen wir in der Fressgasse, da gibt es lauter Buffettische, man kann sich einen Teller voll laden und zahlt 1,60€. Es ist gut, nur ist hier so ein Gedränge, dass man kaum einen Platz zum Sitzen findet. Zur Nachspeise einen Crêpes mit Mango und Apfel.
Montag, 23.01.2017
Leider können wir nicht länger in unserem Zimmer bleiben, es ist schon vorgebucht. Gut, dass im Guesthouse nebenan noch ein Zimmer frei ist, da haben wir keinen weiten Umzug.
Mittwoch, 25.01.2017
Wir teilen unserem Vermieter mit, dass wir bis Sonntag bleiben wollen. Er meint, sein Chef will für die nächsten Tage einen höheren Preis. Das gefällt uns garnicht, noch dazu ist das Zimmer und das Bad nicht so toll. Wir suchen uns ein anderes Guesthouse, das Zimmer ist größer, heller, sauberer und sogar billiger. So oft sind wir noch nie umgezogen. Und treffen dort auf Maren und Axel. Und wir haben uns gleich Einiges zu erzählen.
Nachmittags mieten wir uns diesmal zwei Radl und fahren kreuz und quer durch den Ort.
Und abends ganz romantisch Sonnenuntergang am Mekong mit Chips und Bier.
Donnerstag, 26.01.2017

Wir kommen nicht weiter. Maren und Axel sitzen im Garten, als wir vom Frühstücken zurückkommen. Und da geht halt wieder ein Ratsch. Doch irgendwann gegen ein Uhr, treibt uns der Hunger mit den Radln zu den Essensstandln. Für mich gibt’s frische Frühlingsrollen, in der Zwischenzeit mein absoluter Favorit. Mit Gemüse gefüllt und mit scharfer Soße zum Eintauchen. Zum Frühstück gibt es die Tage immer Sandwich mit Käse (Streichkäse!) und Salat. Für Tomi mit gebratenem Hühnchen, Salat und scharfer Soße.
Nachmittags fahren wir mit den Rädern durch den Ort und stellen sie an der Bambusbrücke ab. Doppelt gesichert, man hört hier von Radldiebstählen. Über die krumme Brücke, eine Bambusbrücke mit geflochtenem Bambusboden, gehen wir auf die Insel gegenüber dem Ort. Brückengebühr sind 25 Cent.
Wir machen einen kurzen Spaziergang, trinken Sojamilch bei einer Frau, die grad lange, dünne Kerzen für den Tempel macht. Auf dem Rückweg kommen wir an einer Holzbehausung vorbei. Dort sitzt eine junge Touristin und eine laotische Frau beim Bohnenschneiden. Der Ehemann winkt uns, wir sollen doch mithelfen. Wir setzen uns dazu und schauen, was da zum Essen gekocht wird. Es gibt Salat ( die junge Schottin sagt uns, der ist mit Mekongwasser gewaschen!), gekochte Bohnen und Reis. Wir sollen doch mitessen, aber vorher gibt es noch einen selbstgemachten Schnaps. Tomi sagt nicht nein, und es bleibt nicht bei dem einen. Natürlich ißt er auch den Salat! Mal schaun, wie es ihm heut Abend geht. Nach einer Stunde können wir drei uns loseisen. Tomi: Mein Gastgeber hat gemeint, ich soll bei ihm in seiner Hütte schlafen, die Versuchung war groß, der Schnapsvorrat wahrscheinlich auch : – )
Ohne Übelkeit oder Bauchweh beenden wir den Tag bei einem Ratsch im Garten.
Freitag, 27.01.2017, Samstag, 28.01.2017
Faule Tage. Wir können uns zu keinen Besichtigungen aufraffen, wir gehen kurz zum Essen und sitzen dann wieder im Garten. Allerdings sind wir sehr beschäftigt, denn die Suche nach einem Auto für Australien ist nicht einfach und wir sind mit einem Verkäufer in Verhandlungen. Wir sitzen Stunden am Computer, die Seite will ja auch noch gemacht werden und das Hochladen der Fotos dauert immer. Dann ist schon wieder Essenszeit.
Abends schlendern wir über den Nachtmarkt. Der ist bestimmt einen Kilometer lang und ein Standl am anderen. Es gibt Klamotten, Taschen, Schals, Tee, sonstige Mitbringsel und vieles mehr.
Sonntag, 29.01.2017
Wir verlassen diesen gemütlichen Ort und fahren 2 Tage mit dem Schiff auf dem Mekong nach Thailand.































Endlich wieder up-to-date! Mit Euren Berichten und Fotos kann man richtig mitfühlen, riechen, hören, sehen sowieso. Und hinterher habe ich das Gefühl, selbst auf Reisen gewesen zu sein. Coole Sache!
Also, bitte gesund bleiben und weiterhin eine wunderschöne, erlebnisreiche Zeit!
Eure daheimgebliebene, nicht mehr so stark frierende
Diane