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Australien 4 – Yass – Sydney

Samstag, 11.03.2017

Nach 3 Tagen Einsamkeit und ohne Handyempfang, und damit auch ohne Internet, genießen wir den kleinen Ort Yass. Es gibt eine Hauptstraße mit Geschäften und Restaurants, aber ab 15 Uhr ist hier alles zu.

Wir wechseln unseren Standort vom Campingplatz an den Fluss. Da stehen wir ganz idyllisch am Wasser. Nachmittags und abends ist hier einiges los, Jugendliche kommen zum Schwimmen, Angler stehen am Ufer und einige lassen ihr Boot ins Wasser. Es gibt immer was zu schauen und zu ratschen. Zu Fuß sind wir schnell im Ort und die Toilette ist nicht weit. Die Sonne scheint und wir suchen den Schatten.

Montag, 13.03.2017

Der Wetterbericht sagt nichts Gutes voraus, es wird die nächsten Tage regnen. Die ersten Wolken kommen schon und wir versuchen unser Glück und fahren nordwärts. In Goulburn machen wir Mittagspause und in Taralga, gibt’s einen Kaffee. Hier stehen ein paar alte Häuser an der Straße und wir kaufen in dem einzigen Laden ein. Der schaut aus wie ein Kramerladen vor hundert Jahren.

Das Wetter wird nicht besser, aber wir wollen in die Blue Mountains, dort haben wir ja noch nicht viel gesehen. Aber nach ungefähr 200km Fahrt kommen wir bei Regen in Blackheath an. Bei starkem Regen essen wir und es regnet weiter die ganze Nacht. Allerdings ist es um einiges wärmer als die letzten Nächte.

Dienstag, 14.03.2017

Die Blue Mountains wollen uns nicht! Es regnet immer noch und die Wolken hängen bis runter. Es macht keinen Sinn hier zu bleiben, der Wetterbericht für die nächsten Tage bleibt so schlecht. Wir fahren nach Brookvale und holen bei Angelika unsere Autopapiere und das Satellitentelefon, das aus Deutschland geschickt wurde, ab. Den Campingplatz in Narrabeen kennen wir ja schon, bei Regen stellen wir das Auto ab. Bei der Gemeinschaftsküche kommen wir mit einem Mann ins Gespräch, der das gleiche Auto hat, wie wir. Es dauert nicht lang, da stehen wir zu viert beinand und trinken erst mal ein Bierchen. Es wird ein netter, langer, feuchter Abend, leider müssen die zwei morgen das Auto abgeben und nach Hause fliegen.

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so schaut’s beim Frühstück aus!

Mittwoch, 15.03.2017

Noch ein gemeinsames Frühstück und wir müssen uns von Ina und Michael verabschieden. Sie hinterlassen uns noch einige Vorräte und sonstige Utensilien. Nochmal vielen Dank dafür! Zeitweise kommt die Sonne raus, aber es bleibt bewölkt und regnerisch.

Donnerstag, 16.03.2017

Wir versuchen nochmal eine Besichtigung von Sydney, so schlecht schaut das Wetter garnicht aus. Doch bis wir in die Stadt kommen, fängt es schon wieder an zu regnen. Die Wolken hängen so tief, dass man von den Wolkenkratzern kaum welche sieht.

Wir nutzen eine Regenpause und gehen nach Pyrmont zum Fischmarkt. Es gibt hier eine Riesenauswahl an frischem Fisch. Man kann auch gut essen, vom gebackenen Fisch bis zu den großen Hummerkrabben. Wir genehmigen uns eine Schale mit Sushi, ein guter Imbiss.

Wir sind schon etwas durchnäßt, aber wir schauen uns noch das Queen Victoria Building an, ein 1898 fertiggestellter Bau. Ursprünglich eine Konzerthalle mit Arkaden, in denen Läden und Kaffeestuben waren. Es sollte 1959 abgerissen werden, aber es wurde in den 1970er Jahren restauriert und heute gibt es viele Geschäften und Markenboutiquen.

Wir laufen von einem Vordach zum anderen, manchmal wird der Regen leichter und wir gehen durch den Hyde Park zur Saint Mary’s Cathedrale, eine der größten Kirchen in Australien, ihre Türmen sind 74,6m hoch. Der Grundstein für die erste im gotischen Stil errichtete Kathedrale wurde 1821 gelegt.

Bei Regen verabschieden wir uns von der Stadt, sie hat ganz viele schöne Ecken, aber bei so einem Wetter macht das alles keinen Spaß.

Published inAustralien

4 Comments

  1. Andrea und Franz Andrea und Franz

    Sonnige Grüße nach Australien!
    Schade, dass das Wetter nicht ganz so mitgespielt hat wie gewünscht. Doch eure Bilder und euer Bericht sind wie immer wunderbar.
    Liebe Daggi: Was du alles so recherchierst! Da bekommen wir immer eine Kulturführung.
    Weiterhin gute Fahrt und wir wünschen euch besseres Wetter.
    Liebe Grüße
    Andrea und Franz

  2. Brigitte Brigitte

    Soviel Platz, für wenig Menschen.
    Was für Unterschied zu Asien. Von so leeren Stell- und Campingplätzen kann
    man hier nur träumen.
    Da wundert es nicht, dass australische Renter teils jahrelang im eigenen Land unterwegs sind.
    Vielleicht habt ihr ja schon ein paar getroffen.
    Euch Weltenbummlern weiterhin viel Spaß und gute Fahrt

    L u B

  3. ganz liebe Grüße ins Ausland aus San Francisco. Regen gehört auch dau, wie hier in Kalifornien. Nicht immer Sunshine…
    ich Fliege am 28.3. wieder in die bayrische Landeshauptstadt. Jetzt kommt schon der Abschiedsschmerz langsam hoch.
    winke winke euch Beiden
    Gisela

  4. Diane Diane

    Trotz Regen sind die Fotos klasse, wie immer! Ich fasse es einfach nicht, was Ihr für ein Pech habt mit dem Wetter. Es kann also nur besser werden. Bleibt tapfer!!

    Heute ist’s in München auch reichlich nass – zum Trost.

    Bussi
    Diane

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